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2009

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Allgäuer Magnusstab für den Heimatdienst Buxheim

Artikel aus der Allgäuer Zeitung vom 20.10.09

Geprägt von der Liebe zur Aufgabe

«In diesem Verein herrscht ein Leben, das geprägt wird von Überzeugung, Begeisterung und Liebe zur Aufgabe», sagte der Vorsitzende des Allgäuer Heimatbundes, Karl Stiefenhofer, über den Heimatdienst Buxheim. Als Auszeichnung für seine Arbeit erhielt dieser in einer Feierstunde am vergangenen Sonntag im Refektorium der Kartause den Magnusstab verliehen. «Dieser Stab soll daran erinnern, dass man sich als Verein auf dem richtigen Weg befindet und dass man sich an ihm festhalten kann», so Stiefenhofer weiter.

Die Laudatio bei der Verleihung hielt Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Er erinnerte darin an die Gründer des Heimatdienstes, Fritz Köbele, Pater Ägidius Kolb und Bürgermeister Martin Maucher, die ihn im Jahre 1974 aus der Taufe gehoben hatten. Seit damals habe sich die Arbeit des Vereins wesentlich weiterentwickelt. «Mit der Rückkehr des Chorgestühls 1980 hat die Kartause Buxheim ein singuläres Prunkstück von internationalem Rang erhalten», so Reichert. In diesem Zusammenhang hob er auch das geleistete Engagement des früheren Bezirkstagspräsidenten Georg Simnacher hervor, der ebenfalls an der Feier teilnahm. Fast fünf Millionen Euro hätten Rückkauf und Renovierung des Chorgestühls gekostet.

«Der Heimatdienst hat das Kartausenmuseum in den letzten Jahren auf ein fachlich und wissenschaftlich hohes Niveau gebracht», lobte Reichert.

Mit Herzblut

Postwendend gab der Vorsitzende des Heimatdienstes, Hans Haugg, die Lobesworte an sein Team weiter: «Wir arbeiten mit Herzblut, gegenseitiger Achtung und klarer Zielsetzung», sagte er. Auch wenn der Begriff «Heimatdienst» etwas verstaubt klinge, sei die Arbeit des Vereins aktueller denn je. Das Kartausen-, das Sakral- und das Dorfmuseum, die Durchführung des Kulturprogramms und die Mitwirkung bei kulturellen Entscheidungen in der Gemeinde bedürften einer modernen und aktiven Einstellung. «Wir bewahren keine Asche auf, aber wir halten die Glut am Glimmen und lassen das Feuer immer wieder aufflackern», symbolisierte Haugg die Vision des Heimatdienstes.

Die festliche Überreichung des Magnusstabes wurde vom Bläserquartett der Musikkapelle und dem Vokalensemble musikalisch begleitet.